Andreas Strobel

TG Schwenningen-Tischtennis

 

(ast) Das Bullerbeck-Damenteam der TGS-Tischtennisabteilung nahm am Wochenende bei den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsligen in Dinklage teil. Nach drei aufregenden und spannenden Turniertagen sorgten das TGS-Team in der Damen-A-Konkurrenz gegen durchweg höherklassig spielende Teams mit dem fünften Platz für eine kleine Sensation.

In der Vorrundengruppe trafen die TGSlerinnen unter anderem mit dem TTV Weinheim-West auf den Meister der Badenliga und mit dem Post SV Augsburg auf zwei Mitfavoriten für den Turniersieg. Am Freitag trafen die TGS zunächst auf den TTV Weinheim-West. Nach einem schnellen 0:2 Rückstand konnte die TGS zunächst durch Siege von Amanda Vogt und dem Doppel Hauser/Vogt auf 2:2 ausgleichen. Doch zwei weitere Niederlagen in Folge waren gleichbedeutend mit der 2:4 Niederlage im Spiel.

Im zweiten Spiel des Tages traf man mit dem ESV Neustadt auf den Vertreter aus Schleswig-Holstein. Auch in diesem Spiel lag das TGS-Team durch zwei deutliche Niederlagen von Amanda Vogt und Uschi Weber schnell mit 0:2 in Rückstand. Und auch hier konnte die TGS wieder durch den Einzelsieg von Patricia Hauser und dem Doppel Weber/Vogt zum 2:2 ausgleichen. Den erneuten Rückstand konnte Amanda Vogt durch einen klaren 3:0 Sieg zum 3:3 ausgleichen. Das entscheidende Spiel zum 4:3 Erfolg gelang schließlich Patricia Hauser. Der erste Sieg war somit geschafft.

Die beiden nächsten Gruppenspiele absolvierten die TGSlerinnen schließlich am Samstag, Zunächst trafen sie mit dem Post SV Augsburg auf den zweiten starken Gegner in der Gruppe. Obwohl das Spiel am Ende mit 1:4 relativ deutlich verloren ging, war der Spielverlauf spannender als es das nackte Ergebnis aussagt. So mussten beim Spielstand von 0:1 sowohl Patricia Hauser als auch Amanda Vogt gegen die starken Augsburgerinnen ihre Spiele knapp mit 2:3 abgeben. So stand es statt einem möglichen 2:1 oder 1:2 bereits 0:3 gegen die TGS. Nachdem Hauser/Vogt ihr Doppel ebenfalls knapp mit 3:2 gewinnen konnte, schöpfte das TGS-Team nochmals Hoffnung. Am Ende sollte in diesem Spiel jedoch kein weiteren Punkt gelingen.

Durch diese zweite Niederlage war es nun nicht mehr möglich, einen der ersten beiden Gruppenplätze, die zur direkten Teilnahme am Viertelfinale berechtigten, zu belegen. Nun galt es im letzten Gruppenspiel gegen den SV Alemania Riestedt sich mit einem möglichst hohen Sieg  den dritten Gruppenplatz zu sichern, da die zwei besten Drittplazierten sich ebenfalls für das Viertelfinale qualifizierten. So galt es gegen den vermeintlich schwächsten Gegner der Gruppe von Beginn an konzentriert zu spielen, um keine Punkte zu verschenken. Am Ende sprang durch deutliche Siege von Amanda Vogt, Uschi Weber, Patrica Hauser und dem Doppel Weber/Vogt ein glatter 4:0 Erfolg heraus. Das Erreichen des Viertelfinales war somit geschafft. Für das TGS-Team eine kleine, aber verdiente Überraschung.

Im Viertelfinale trafen die TGSlerinnen direkt im Anschluss auf die TSG 1861 Kaiserslautern. Nach zwei deutlichen Niedrlagen in den ersten beiden Einzeln schien das Spiel schnell zu Gunsten der Gegner entschieden zu sein. Doch so schnell wollten sich die TGSlerinnen nicht geschlagen geben. Gegen die routinierte Tanja Schultz von der TSG lieferte Patricia Hauser ein sensationelles Spiel und brachte ihr Team durch den 3:1 Erfolg wieder in die Partie zurück. Auch im anschließenden Doppel liesen Hauser/Vogt nichts anbrennen und glichen mit einem glatten 3:0 Erfolg aus. Das Spiel wurde nun immer spannender und kosteten sowohl den Spielerinnen als auch den Betreuern immer mehr Nerven. Den erneuten Rückstand konnte die sehr gut aufgelegte Patricia Hauser erneut zum 3:3 ausgleichen. Nun kam es auf das letzte Spiel an, ob der Einzug ins Halbfinale gelingen sollte oder nicht. Nach durchwachsenem Beginn kam Amanda Vogt im ersten Satz immer besser ins Spiel und holte Punkt um Punkt auf. Allerdings hatte sie in der entscheidenden Phase etwas Pech und der Satz ging an Kaiserslautern. Leider konnte sie die ansteigende Form in den folgenden Sätzen nicht halten. Dagegen wurde die Gegnerin im Gefühl des Sieges immer sicherer. Am Ende ging der Sieg knapp mit 4:3 an die TSG Kaiserslautern.. Trotz des verpassten Einzugs ins Halbfinale waren die TGS-Damen nach kurzer Enttäuschung mit dem nicht erwarteten fünften Platz bei den Deutschen Pokalmeisterschaften sehr zufrieden.

 

DPM 2013 TGS-Damen I.JPG