Damen I: Aufstieg in die Verbandsoberliga am letzten Spieltag perfekt gemacht!

von Andreas Strobel

Tischtennis Damen 1 steigen auf

Foto v.l.n.r.: Jinny Bähr, Natalie Wehrmann, Amanda Vogt, Andreas Strobel, Daniel Greiner

(ast) Mit ihrem 8:3 Erfolg im letzten Saisonspiel bei der zweiten Mannschaft des TTC Mühringen gelang es dem Damenteam I der TGS-Tischtennisabteilung auf den letzten Drücker den Aufstieg in die Verbandsoberliga zu schaffen.Begünstigt durch die Schwäche des bisherigen Tabellenführers TSV Betzingen im Saisonendspurt hatte es das TGS-Team um Mannschaftsführerin Amanda Vogt bei einem Punkt Vorsprung plötzlich wieder selber in der Hand die Meisterschaft in der Verbandsliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsoberliga zu schaffen.

Die Ausgangslage

Im Spiel gegen den bereits feststehenden Absteiger TTC Mühringen II war das TGS-Team klar favorisiert. Im Normalfall wäre dieses Spiel ohne Bedeutung auf die Tabelle gewesen. Für beide Teams wäre es, egal welcher Ausgang, um nichts mehr gegangen. Doch Betzingen, die drei Spiele vor Saisonende noch drei Punkte vor den TGSlerinnen lagen, hatten mit Herrlingen und Gärtringen noch zwei starke Gegnerinnen vor der Brust.

Bereits vor Ostern musste Betzingen eine deutliche 2:8 Niederlage gegen den TSV Herrlingen II einstecken. Der Vorsprung war geschmolzen. So lag der Blick der TGS zunächst auf dem Samstagsspiel des TSV Betzingen beim TTV Gärtringen. Nur ein Sieg der Gärtringer half der TGS weiter. Und die Gärtringer Gastgeberinnen enttäuschten nicht und fügten Betzingen ein Niederlage zu. Nun lag die TGS plötzlich mit einem Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze und es galt am Sonntag für die TGS das Spiel in Mühringen „nur“ zu gewinnen.

Der Spielverlauf

In den Eingangsdoppel gingen jeweils die Schwenninger Paarungen Bähr/Greiner gegen Raff/Butenschön und Vogt/Wehrmann gegen Ranft/Schüle jeweils mit 3:0 Sätzen als Sieger hervor. Der erste wichtige Schritt war gemacht. Die Einzel im vorderen Paarkreuz brachten das eigentlich erwartete Ergebnis. Trotz einem klasse Spiel von Natalie Wehrmann musste sie sich mit 1:3 Sätzen (11:9, -7, -6, -11) gegen Sina Ranft geschlagen geben. Das zweite Einzel mit Ramona Schüle gegen Jinny Bähr konnte Jinny zum Glück nervenstark mit 3:2 (9:11, 18:16, 11:7, 11:6) für die TGS zum 3:1 Zwischenstand entscheiden.

Im hinteren Paarkreuz musste Amanda Vogt auch bis in den fünften Satz kämpfen, ehe sie gegen Michaela Raff siegreich blieb. Daniela Greiner konnte sich anschließend mit 3:1 gegen Janna Butenschön durchsetzen und den Spielstand auf 5:1 für die TGS stellen. Der zweite Vergleich im vorderen Paarkreuz wurde wie der Erste mit 1:1 entschieden. Hier unterlag Jinny Bähr mit 0:3 gegen Sina Ranft. Dafür konnte sich Natalie gegen Ramona Schüle im fünften Satz mit 3:2 (11:5, 9:11, 13:11, 6:11, 11:3) durchsetzen und stellte auf 6:2. Der Aufstieg lag in Reichweite.

Nervenkrimi zum Aufstieg

Doch je näher der Sieg und der damit verbundene Aufstieg kam, stieg auch etwas die Nervosität bei den TGSlerinnen. In ihrem zweiten Einzel unterlag Daniela etwas überraschend gegen die gut aufgelegte Michaela Raff mit 1:3 Sätzen. Also nur noch 6:3 für die TGS. Zum Glück konnte Amanda direkt im nächsten Einzel mit Ihrem 3:0 Sieg gegen Janna Butenschön beim 7:3 den alten Abstand wieder herstellen. Nur noch ein Sieg und der Aufstieg wäre perfekt.

Nun musste Jinny Bähr gegen Michaela Raff an die Platte. Der erste Satz ging mit 11:7 an die TGS. Der zweite Satz etwas überraschend deutlich mit 11:5 an Mühringen. Der dritte Satz wieder mit 11:7 an Jinny Bähr. Im vierten Satz hatte sie beim Spielstand von 10:8 zwei Matchbälle zum Aufstieg auf dem Schläger. Der Sieg in diesem Satz ging dann aber doch mit 12:10 an Mühringen. Der entscheidende fünfte Satz war dann wirklich nichts für schwache Nerven. Beim Spielstand von 6:7 nahm die TGS eine Auszeit. Dies hatte zunächst nicht den gewünschten Erfolg. Am Ende setzte sich Jinny Bähr dann doch mit 13:11 durch, gewann den nötigen achten Punkt und macht somit den Aufstieg perfekt.

Große Erleichterung und riesige Freude bei den TGSlerinnen. Keiner wollte sich vorstellen, wie dieses Spiel weitergegangen wäre, wenn Jinny diese Spiel verloren hätte. Denn parallel musste sich Daniela mit der Spitzenspielerin aus Mühringen Sina Ranft auseinandersetzen. Zwar stand es hier 1:1 nach Sätzen, doch ob sie das Spiel gewonnen hätte, war fraglich. Bei einer angenommenen Niederlage und beim Spielstand vom 7:5 wäre extreme Nervenstärke nötig gewesen. So stand aber am Ende zwar ein hartumkämpfter 8:3 Sieg aber doch verdienter Sieg zu Buche.

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