Knappe Niederlage beim Verbandsoberliga-Debüt

von Andreas Strobel

Damen I – VFR Altenmünster 6:8

Nach dem letztjährigen Aufstieg in die Verbandsoberliga trafen die TGS-Damen zum Saisonauftakt in der heimischen Bürkturnhalle auf das Team des VFR Altenmünster

Gleich zu Beginn sorgten die TGSlerinnen um Manschaftsführerin Amanda Vogt für eine große Überraschung als beide Doppel zur 2:0 Führung gewonnen werden konnten. Bähr/Greiner siegten gegen die Gästepaarung Theumer/Gebert mit 3:2 Sätzen und Elsner/Vogt noch überraschender deutlich mit 3:0 Sätzen gegen Fruh/ Dollmann.

Mit einem knappen 11:9 im fünften Satz erhöhte Jinny Bähr gegen Verena Theumer gar zum 3:0 Zwischenstand.  Dagegen musste sich Daniela Greiner gegen die Spitzenspielerin der Gäste Franziska Fruh mit 0:3 geschlagen geben. Nach verlorenem ersten Satz steigerte sich Daniela jedoch. Trotzdem gingen die beiden nächsten zwei Sätze jeweils nur mit 9:11verloren.

Im hinteren Paarkreuz gab es dann für die TGSlerinnen nichts Zählbares. Zunächst musste sich Natalie Elsner gegen Jana Gebert etwas überraschend glatt mit 0:3 Sätzen geschlagen geben. Auch das zweite Einzel im hinteren Paarkreuz ging an die Gäste. Hier musste sich Amanda Vogt nach gutem Spiel Alexandra Dollmann mit 1:3 Sätzen geschlagen geben. Somit war das Spiel beim 3:3 wieder ausgeglichen.

Im zweiten Vergleich im vorderen Paarkreuz drehte sich das Spiel dann zu Gunsten der Gäste. Sowohl Jinny Bähr wie auch Daniela Greiner mussten sich jeweils mit 1.3 Sätzen geschlagen geben. Somit stand es nun schon 5:3 für den VFR Altenmünster.

In einem hochklassigen Spiel  schaffte es Natalie Elsner nach verlorenem ersten Satz das Spiel gegen Alexandra Dollmann  noch zum 3:1 Sieg zu drehen. Die Niederlage von Amanda Vogt gegen Jana Gebert stellt den alten Abstand zum 4:6 wieder her.

In ihrem dritten Einzel in diesem Spiel hatte Natalie gegen die die Nr. 1 der Gäste Franziska Fruh. Sie konnte zwar den ein oder anderen Ballwechsel für sich entscheiden, hatte aber letztendlich beim 0:3 keine Chance. Dagegen siegte Jinny Bähr nach ausgeglichenem und abwechslungsreichem Spiel gegen Alex Dollmann knapp mit 3:2 Sätzen.

Beim Stand von 5:7 aus Sicht der TGS kam es nun auf die letzten beiden Einzel an. Daniel Greiner traf auf Jana Gebert. Zunächst verlief das Spiel in den ersten beiden Sätzen ausgeglichen. Bei Spielstand von 1:1 Sätzen konnte Daniela noch mal was drauf setzen und gewann die beiden nächsten Sätze mit 11:4 und 11.5. Damit stand es nur noch 6:7 aus Sicht der TGS.

Nun kam es auf das letzte Einzel an, ob für die TGSlerinnen beim ersten Spiel in der Verbandsoberliga etwas Zählbares raussprang. Am Ende sollte es dann leider nicht ganz reichen. Durch die 6:8 Niederlage gab es zwar keine Punkte, dafür aber die Erkenntnis, dass das TGS-Team durchaus auch eine Spielklasse höher nicht chancenlos ist. Im nächsten Spiel kommendes Wochenende geht es dann auswärts zum SC Berg, gegen die man bereits vor einigen Jahren in der Verbandsliga spielte.

Es geht wieder los. TGS-Tischtennis vor dem Saisonstart.

von Manfred Hirsch

Mit insgesamt 14 Mannschaften startet die Abteilung in die neue Runde 2026/27, zuletzt Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre konnte man soviel Mannschaften melden. 2 Damen-, 5 Herren-, 2 Senioren- und 5 Jugendmannschaften kämpfen an der Platte um Meisterschaft, Aufstieg und um den Klassenerhalt. Neu ab kommende Runde ist die Zusammenlegung der drei ehemaligen Bezirken Oberer Neckar, Hochschwarzwald und Bodensee in den Bezirk Schwarzwald/Neckar/Bodensee. Außerdem wurde die Sollstärke im Mannschaftswettbewerb auf 8 Mannschaften pro Spielklasse festgelegt. 

Die erste Damenmannschaft geht in der Verbandsoberliga an den Start.

Die 1. Damenmannschaft stieg als Meister in die Verbandsoberliga auf. Noch nie zuvor hatte weder eine Damenmannschaft der TG Schwenningen noch im Alt-Bezirk Oberer Neckar so hoch gespielt. Für die Spielerinnen Regina Bähr, Daniela Greiner, Natalie Elsner (geb. Wehrmann), Amanda Vogt und Neuzugang Selin Wehrmann vom TV Rottenburg warten sehr starke Gegnerinnen in ganz Baden-Württemberg. Da man viele Gegnerinnen gar nicht kennt, ist eine Prognose schwer abzugeben. Das erste Heimspiel findet am 27.9. gegen VFR Altenmünster statt.

Die 1. Herrenmannschaft ist als letztjähriger Gruppenzweiter noch nachträglich in die Landesliga aufgestiegen und trifft da auf Mannschaften aus dem neuen Bezirk. Für die Spieler um Spitzenspieler Markus Wanek wird es ebenfalls schwer werden, um das Ziel Klassenerhalt zu verwirklichen. Die weiteren Spieler der 1. Mannschaft sind Frank Schulz, Gunter und Daniel Schneider, Harald Kienzler und Markus Riegger. Das erste Heimspiel findet gleich zum Saisonauftakt am 19.9. in der heimischen Bürkturnhalle statt. Der Gegner ist hier der TV Calmbach.

Ebenfalls gegen neue noch unbekannte Gegnerinnen spielt die 2.Damenmannschaft in der Bezirksoberliga Schwarzwald/Neckar/Bodensee. Über das Abschneiden darf man gespannt sein, in dieser Klasse finden die ersten Spiele erst im Oktober statt. Die Mannschaften der Herren 2 – 5 sowie die beiden Seniorenmannschaften werden wohl wie im Vorjahr in der vorderen Tabellenhälfte zu finden sein. Die besten Aussichten hat die 2.Herrenmannschaft in der Bezirksliga, die um die Meisterschaft mitspielen kann.

Überaus erfreulich ist der Zulauf bei der Jugend, gleich mit zwei U19 Mannschaften und drei U15 Mannschaften startet man in die neue Runde im neuen Bezirk. Mit diesen fünf Mannschaften zählt man zu den größten Vereinen im neuen Bezirk !

Sie haben JA gesagt 🙂

Am 04.09.2026 gaben sich Natalie und Christian auf dem Standesamt in Villingen das JA-Wort.

Nach der Trauung wurden die Verbandsoberliga-Spielerin und der Abteilungsleiter von einem TGS-Spalier empfangen und durften sich beim Mini-Tischtennis mit ungewöhnlichen Schlägern beweisen. Das Ehe-interne Duell ging natürlich an die Braut.

Jede Menge TGS-Gäste fanden sich auch bei der abendlichen Feier im Tennisheim Zimmern-Horgen ein.

Wir haben uns sehr gefreut, ein Teil eures großen Tages zu sein und wünschen euch, liebe Natalie und lieber Christian alles gute für die Ehe.

In neuem Gewand

Im Namen der gesamten Jugendabteilung möchten wir uns ganz herzlich bei den Stadtwerken Villingen-Schwenningen (SVS) GmbH für die tolle und großzügige Unterstützung bedanken! Durch Ihr Sponsoring konnten wir unsere Nachwuchsspielerinnen und-Spieler mit einer neuen, einheitlichen Trikotausstattung ausstatten.

Dies betrifft vor allem unsere Kinder und Jugendlichen der 1.-3. Jugend U15 Mannschaften. Für sie ist das mehr als ein Trikot – es ist ein Zeichen von Teamzugehörigkeit und Motivation, um beim Tischtennis bei der TG SCHWENNINGEN Freude und Erfolg zu haben.

Tradition und Sportsgeist: Freundschaftsspiel gegen den FC Kappel

Es ist ein fester und liebgewonnener Termin im Kalender der Tischtennisabteilung der TG Schwenningen: das jährliche Freundschaftsspiel gegen die Truppe vom FC Kappel. Am vergangenen Samstag war es wieder so weit, und wir durften die Gäste aus Kappel zu einer neuen Auflage dieser traditionsreichen Begegnung in unserer heimischen Bürkturnhalle begrüßen.

Da die Freundschaft bei diesem Duell im Mittelpunkt steht, wurde dieses Mal im großen Rahmen aufgeschlagen: Ein packendes 8-gegen-8-Match sorgte dafür, dass möglichst viele Spieler auf beiden Seiten zum Zug kamen. Bei Außentemperaturen von rund 30 Grad entwickelte sich die Halle schnell zu einer echten Schwitzbox. Doch trotz der hochsommerlichen Hitze schenkten sich beide Teams an den Platten nichts – es wurde um jeden Ball gekämpft und die Stimmung war hervorragend. Das Endergebnis wurde angesichts der tollen Ballwechsel ohnehin fast zur Nebensache.

Nach dem sportlichen Teil folgte der gemütliche Ausklang: Nach dem Spiel wurde noch bei einem kühlen Getränk gemeinsam angestoßen, um auf den schweißtreibenden Tag zurückzublicken und die langjährige Freundschaft zu pflegen.

Wir haben uns über den Besuch riesig gefreut und würden uns freuen, wenn es nächstes Jahr wieder klappt!

Jahreshauptversammlung TGS-Tischtennisabteilung 12.06.2026

Von Andreas Strobel

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der TGS-Tischtennisabteilung stand ganz im Zeichen von Manfred Hirsch. Bekanntermaßen legte Manfred nach insgesamt 45 Jahren sein Ehrenamt als Abteilungsleitung der Tischtennisabteilung nieder.
Eröffnet wurde die Abteilungsversammlung sozusagen letztmalig durch Manfred. Allerdings kam es gleich zu Beginn der Versammlung zu einer, zumindest für Manfred, überraschenden Änderung der ansonsten üblichen Tagesordnung.
Bevor Manfred seinen Jahresrückblick darlegen konnte, gab es an dieser Stelle eine kurzfristigen Redebeitrag anlässlich seiner Verabschiedung von seinem langjährigen Weggefährten Andreas Strobel. In der örtlichen Presse, der Tischtenniszeitung des Tischtennisverbandes sowie auf unserer Homepage wurden ja bereits Beiträge über Manfreds Werdegang bzw. seine langjährigen Verdienste für die TGS-Tischtennisabteilung veröffentlicht.
Die Rede von Andreas brachte zwar auch die Verdienste von Manfred auf den Tisch, unterschied sich jedoch humorvoll in vielfältiger Weise gespickt mit verschiedenen Geschichten und Anekdoten über Manfred aus seiner Amtszeit. Zum Ende der Ansprache natürlich auch verbunden mit dem Dank der ganzen Abteilung und dem Wunsch das Manfred der Abteilung noch lange als Spieler, Kumpel und Helfer mit Rat und Tat erhalten bleibt.
Nach einem Moment der Rührseligkeit setzte Manfred dann die Tagesordnung der Versammlung fort.
Zunächst gab es einen Rückblick auf die vergangene Saison. Er zeigte sich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen aller Mannschaften. Allen voran hob er die Meisterschaft der ersten Damenmannschaft in der Verbandsliga verbunden mit dem Aufstieg in die Verbandsoberliga. Eine Spielklasse, die noch kein Damenteam der Abteilung bisher erreicht hatte. Ebenso aufgestiegen ist die erste Herrenmannschaft als Tabellenzweiter der Landesklasse in die Landesliga. übrigen Mannschaften erzielten in ihren jeweiligen Spielklassen zumindest gute Platzierungen.
Der Bericht der Jugendabteilung konnte in diesem Jahr nicht durch den Jugendleiter Max Möckel vorgestellt werden, da er sich mit weiteren Jugendtrainer/-betreuer sowie einem Großteil der Nachwuchsspieler über das Wochenende in der Landessportschule im Trainingslager war. So wurde dieser Bericht ebenfalls von Manfred vorgetragen. Auch hier konnte Max nur Positives von allen drei Teams eingesetzten Teams berichten. Auch bei verschiedenen Turnieren konnten sich der TGS-Nachwuchs positiv in Szene setzen.
Weiter führte Manfred aus dem Jugendbericht aus, dass sich die positive Entwicklung bei den Mitgliedszahlen im Nachwuchsbereich fortsetzt. Das führte letztendlich dazu, dass aktuell ein Aufnahmestopp verhängt wurde, da die Trainingskapazitäten in der Schwenninger Bürkturnhalle sonst mit weiteren Zugängen einen geregelten und sinnvollen Trainingsbetrieb nicht mehr zu bewerkstelligen ist. Aufgrund der Vielzahl der Nachwuchsspieler, u.a. inzwischen auch drei Nachwuchsspielerinnen, können die für die kommende Saison gemeldeten Mannschaften von drei auf fünf Teams aufgestockt werden. Besonders stolz ist Max darauf, dass ein weiterer Jugendspieler in der kommenden Saison sukzessive in den Aktivenbereich integriert werden kann. Somit können insgesamt bereits drei Nachwuchsspieler sowohl im Jugendbereich wie auch im Aktivenbereich eingesetzt werden.
Zum Schluss gilt auch hier der Dank von Max an die zahlreichen Trainer und Betreuer aus den Reihen der Aktiven ohne die dieser Erfolg im Nachwuchsbereich nicht möglich ist.

Als nächster Tagesordnungspunkt war der Kassenbericht von der langjährigen Kassiererin Anette Bilger an der Reihe. In gewohnt souveräner Manier präsentierte Sie die einzelnen Einnahmen und Ausgabenpositionen. Und obwohl in diesem Geschäftsjahr die Ausgaben aufgrund diverser Anschaffungen die Einnahmen überstiegen, ist der Kassenstand dennoch sehr zufriedenstellend.
Der anschließende Kassenprüfungsbericht wurde dann ebenfalls von Manfred vorgetragen, da die etatmäßige Prüferin Birgit Schneider kurzfristig verhindert war. Der Prüfungsbericht ergab erwartungsgemäß keinerlei Beanstandung.
Im Anschluss wurden die diesjährigsjährigen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft bzw. sportliche Erfolge vorgenommen. Für die zehnjährige Mitgliedschaft wurden Harald Kienzler, Stefan Kienzler, Jürgen Dietz und Denis Eckert geehrt.
Bereits zwanzig Jahre sind Daniel Schneider, Ursula Thiele, Katrin Majer, Holger Wessels, Jinny Bähr, Christian Elsner und Kurt Elsner dabei. Für seine vierzigjährige Mitgliedschaft wurde Wolfgang Gühna und ihre fünfzigjährige Mitgliedschaft Peter Sproge, Anette Bilger und Manfred Hirsch geehrt.
Eine weitere Ehrung wurde der ersten Damenmannschaft für ihren Aufstieg in die Verbandsoberliga Damen zuteil. Für diesen Erfolg verantwortlich waren Jinny Bähr, Natalie Wehrmann, Daniela Greiner, Amanda Vogt sowie Betreuer Andreas Strobel.

Bevor es zum letzten Tagesordnungspunkt Neuwahlen kam, gab Manfred noch einen Überblick über den Jahresterminplan sowie die kommende Saison. Hier ging es vor allem organisatorische Maßnahmen wie z.B. Aufstellung der Mannschaften und Terminwünsche., soweit Zum Schluss ging er auch noch, soweit bekannt, auf die neuen Klasseneinteilungen des neu gegründeten Bezirks Oberer Neckar-Schwarzwald-Bodensee ein.
Bei den Neuwahlen standen in diesem Jahr aufgrund des Rücktritts von Manfred die Position Abteilungsleiter und turnusgemäß die Position Kassierer/-in und die stv. Abteilungsleiter auf dem Programm. Für ersteres stellte sich Christian Elsner zur Wahl. Diese Wahl wurde einstimmig angenommen. Anette Bilger wurde als Kassiererin, auf eigenen Wunsch nur für ein Jahr, einstimmig bestätigt. Ebenso die stv. Abteilungsleiter Christoph Seyfried und Holger Wessels. Gleiches galt für die Internet-Beauftragten Wolfgang Gühna, Stefan Reichelt und Denis Eckert. Für die neu geschaffene Stelle Sportwart stellte sich Stefan Reichelt zur Verfügung und einstimmig gewählt. Maike Pfennig stellte sich ebenfalls wieder als Damenwartin zur Verfügung.
Am Ende bedankte sich Manfred nochmals für die tolle Zusammenarbeit und Zusammenhalt während seiner Amtszeit und wünschte seinem Nachfolger Christian viel Spaß und Erfolg in seinem Amt.
Dessen erste Amtshandlung als Abteilungsleiter war, die Jahreshauptversammlung offiziell zu beenden.


Deutsche Meisterschaften in Erfurt mit Daniela Greiner

Vom 05.06. – 07.06.2026 fanden im Rahmen der diesjährigen TT-Finals in Erfurt auch die Deutschen Meisterschaften der Senioren statt. Nach ihrer Qualifikation Mitte Januar bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften in Laupheim war Daniela Greiner von der Tischtennisabteilung der TG Schwenningen in der Altersklasse Ü40 mit dabei.

Von Andreas Strobel

Zusammen mit ihrem Betreuer Andreas Strobel trat Daniela Greiner die Reise nach Erfurt bereits am Donnerstag an, um ausgeruht in das am Freitag beginnende Turnier einzusteigen. Begonnen wurde mit der Mixedkonkurrenz. Zusammen mit ihrem Partner Daniel Streich von der Hertha BSC setzte sich Daniela klar mit 3:0 Sätzen gegen Vicky Rose/Philipp Zirpel (MTV Wolfenbüttel/TSV Krähenwikel) durch. Im Achtelfinale traf man dann auf den späteren Vizemeister Nicola Kölln/Marvin Dietz (Niendorfer SV/TSV Rostock Süd) und unterlagen mit 0:3 Sätzen.

Am Abend starteten dann die Gruppenspiele im Einzel. Wohlwissend, dass die zwei der drei Gruppengegnerinnen in der Deutschen Punkterangliste weit vor ihr lagen, ging Daniela Greiner trotzdem sehr motiviert an die Platte. Allerdings traf sie in ihrem ersten Spiel in der Gruppe gleich auf die in der Gruppe auf 2 gesetzte Tina Fehr vom TTSV Saarlouis. Das war dann doch ein bisschen sonderbar, da die Spielfolge eigentlich das Spiel gegen die an 1 gesetzte Spielerin vorsah. Will man in einer 4er-Gruppe weiterkommen, musste Daniela mindestens 2 Spiele für sich entscheiden. Trotz Einwand kam es zum Kaltstart im vorentscheidenden Spiel. Im ersten Satz gelang der TGSlerin noch nicht allzu viel, so dass dieser mit 7:11 verloren ging. In den folgenden beiden Sätzen konnte sich Daniela Greiner dann doch steigern und gewann diese deutlich mit 11:3 und 11:1. Doch trotz dieser klaren Siege konnte sie diese Form nicht in die folgenden Sätze übertragen. Das lag aber auch an der Gegnerin die sich wieder steigerte. Die Sätze gingen mit 8:11 und 6:11 verloren. Mit dieser Niederlage war die Qualifikation für die KO-Runde eigentlich nicht mehr zu schaffen. Im Anschluss traf Daniela auf die spätere Vizemeisterin Christine Engel vom TSV Besse und unterlag mit 0:3 Sätzen. Damit hatte sie keine Chance mehr auf den Sprung ins KO-Feld. Trotz allem wollte sich Daniela Greiner nicht ohne einen Sieg aus der Einzelkonkurrenz verabschieden. Dieser gelang im dritten Einzel gegen Vicky Rose vom MTV Wolfenbüttel. Mit 3:1 konnte sie sich das letzte Einzel sichern.

Bei der am Samstag stattfindenden Doppelkonkurrenz war sie mit Ihrer Partnerin Christiane Hör von der TTG Furtwangen/Schönenbach gemeldet. Allerdings konnte Daniela zum Erstrundenspiel aufgrund einer Erkrankung nicht antreten. Das Turnier war für Sie somit früher als erwartet beendet.

Serie „Menschen in TTBW“ (23): heute Manfred Hirsch (TG Schwenningen)

„22 plus 44 ist gleich 66“
Von Hubert Röderer, Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit, 02.06.2026

Manfred Hirsch gehört zu den Urgesteinen des Tischtennissports in Baden-Württemberg – wie kaum ein Zweiter hat er sich ins Ehrenamt eingebracht. Er stellt sich selbst vor:
„Ich bin 1960 in Schwenningen geboren. Dies ist bis heute auch ununterbrochen mein Wohnort. Seit einem Jahr bin ich Rentner, davor war ich 35 Jahre in derselben Firma tätig, zuerst in der Buchhaltung und anschließend im Personalbüro in leitender Funktion. Ich habe in Schwenningen die Berufsakademie besucht, mit Abschluss Diplom-Betriebswirt, Fachrichtung Steuern. Ich bin geschieden, habe zwei Kinder und mittlerweile drei Enkel – mein ganzer Stolz.
Seit 1947 wird bei der TG Schwenningen (Turngemeinde) Tischtennis gespielt. Der Verein war Gründungsmitglied des Bezirks Oberer Neckar. Seit 1975 bin ich sowohl als Funktionär wie auch als Spieler ununterbrochen bei der TG Schwenningen.

Seit 44 Jahren an der Spitze der Abteilung
Mit 22 Jahren habe ich das Amt des Abteilungsleiters übernommen. Mittlerweile habe ich das Amt 44 Jahre inne. Da ich dieses Jahr 66 Jahre jung werde, war diese Rechnung mit solchen Schnapszahlen für mich der richtige Schritt, mein Amt bei der Abteilungsversammlung (mit Neuwahlen) am Freitag, 12. Juni, in jüngere Hände zu übergeben. Folgende Zahlenkombination kann ich bieten:
22 + 44 = 66
Bis heute habe ich gerne die ehrenamtlichen Tätigkeiten im Tischtennis übernommen, auch weil ich immer ein starkes Team hinter mir hatte. Ich konnte mich auf alle Abteilungsmitglieder verlassen. Ich habe nur bei mir bemerkt, dass mir in letzter Zeit die Motivation fehlte, Neues zu bewegen. Administrative Aufgaben habe ich bis zum letzten Drücker hinausgeschoben und mich dabei ertappt, wie ich mich dann unnötig unter Druck setzte. Dabei gab es Wochen mit geringerem Aufwand und Wochen mit enormem Aufwand.

Bald 15 Mannschaften
Momentan nehmen zwölf Mannschaften am Rundengeschehen teil, kommende Runde wird die TG Schwenningen aufgrund der erfolgreichen und hervorragenden Jugendarbeit drei weitere Jugend-Mannschaften melden, so dass die TG Schwenningen insgesamt 15 Mannschaften für die Spielrunde 2026/27 meldet. Dies bedeutet schon einen enormen administrativen Aufwand. Die Anzahl der Abteilungsmitglieder hat dieses Jahr zum ersten Mal die 100er-Marke überschritten.
Ich selbst spiele momentan in unserer 4. Herrenmannschaft in der Kreisklasse A, mit viel Einsatz als ‚Ersatzspieler‘ in der 3. Herrenmannschaft in der Bezirksklasse. Unter der Woche spiele ich gerne in der Seniorenmannschaft.

Bezirksreform und die Folgen
Ab Juli gibt es durch die Umstrukturierung und die Reduzierung der Bezirke durch den Verband nur noch 12 statt 21 Bezirke. Ich war nicht unbedingt Befürworter dieser neuen Einteilung. Als großes Problem sehe ich – wie unsere aktiven Spieler/innen – die Sollstärke der Mannschaften. Wir würden gerne die 6er-Sollstärke beibehalten. Bei 4er-Mannschaften hätten wir keine Kapazitäten mehr in unserer ehrwürdigen Bürkturnhalle frei, so dass wir sogar Mannschaften zurückziehen müssten und manch Spieler/-in nicht mehr zum Einsatz käme, gerade in den unteren Klassen.

Viele schöne Momente
In vier Jahrzehnten habe ich viel Positives erlebt und organisiert. In den 90er-Jahren haben wir neben Tischtennis alljährlich auch ein Fußballturnier für Tischtennis-Mannschaften durchgeführt. Wir haben etliche Freundschaftsturniere mit befreundeten Mannschaften, auch aus anderen Bezirken, durchgeführt. Sogar Mannschaften aus Berlin waren am Start. Höhepunkte waren sicherlich die Ausrichtungen der württembergischen Einzelmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren 2007 und 2017 sowie die deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren 2023.
Der Zusammenhalt der Abteilungsmitglieder bei all diesen Veranstaltungen machte mich besonders stolz.

Sportehrenbrief der Stadt
Für den Bezirk Oberer Neckar war ich ununterbrochen von 1989 bis 2025 als stellvertretender Bezirksfachwart tätig. Dafür erhielt ich die besondere Ehrung mit der TTBW-Ehrennadel in Gold mit Kranz. Bereits 2008 erhielt ich von der Stadt Villingen-Schwenningen für meine Verdienste auf dem Gebiet des Sports den Sportehrenbrief.
Seit dem Winter 1991 findet die traditionelle Skiausfahrt der Abteilung statt, immer am letzten Januar-Wochenende. Lediglich zweimal ist die Ausfahrt ausgefallen. Mir macht nach wie vor das Tischtennisspiel Freude, sonst wäre ich nicht so lange dabei. Neben Tischtennis finde ich auch Zeit fürs Radfahren, Schwimmen, Saunieren und Skifahren.

Das Wesentliche des Sports

Niederlagen müssen schnell vergessen werden. Aber noch wichtiger ist die Kameradschaft unter allen Spielern – vor, während und nach einem Wettkampf. Das Gesellige und der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung waren mir immer wichtig. Und ich weiß, dass diese Werte meinem Nachfolger ebenfalls wichtig sind. Es ist Christian Elsner, ein Eigengewächs, 34 Jahre alt und seit 20 Jahren aktiver Spieler. Durch sein langjähriges Engagement für die Abteilung und seine tatkräftige Mithilfe bringt er die idealen Voraussetzungen mit, die Abteilung Tischtennis bei der TG Schwenningen weiter erfolgreich zu führen. Sicherlich wird er auch neue Akzente setzen.“

Starkes Abschneiden beim Verbandsentscheid

von Beate Bea

Die Tischtennisabteilung der Turngemeinde Schwenningen blickt mit großer Freude auf die Mini-Meisterschaften 2026 zurück. Die beliebte Turnierserie richtet sich an Kinder bis 12 Jahre, die noch nicht am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen und ihre ersten Erfahrungen im Tischtennissport sammeln. Über Orts-, Bezirks- und Qualifikationsturniere kämpfen sich die besten Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler bis zum Verbandsentscheid vor – und gehören damit bereits zu den stärksten Talenten ihres Jahrgangs in Baden-Württemberg.

Erstmals seit 25 Jahren konnte die Turngemeinde Schwenningen wieder zwei Nachwuchsspieler für diesen hochklassigen Verbandsentscheid melden: Theo Müller (U7) und Constantin Cojocari (U12). Bereits die erfolgreiche Qualifikation über zwei anspruchsvolle Vorrundenturniere zeigte, welches Potenzial in den beiden jungen Spielern steckt.

Aufschlag Theo Müller

Besonders stark präsentierte sich Theo Müller in der Altersklasse U7. Mit drei souveränen 2:0-Erfolgen spielte er sich eindrucksvoll bis ins Viertelfinale vor. Dort musste er sich erst nach einem spannenden und denkbar knappen 1:2 geschlagen geben. Am Ende durfte sich Theo über einen hervorragenden fünften Platz freuen – ein großartiger Erfolg für den jungen Nachwuchsspieler.            

Mit gutem Ergebnis: Constantin

Auch Constantin Cojocari überzeugte bei seinem Auftritt in der U12-Konkurrenz. Viele seiner Begegnungen wurden erst im entscheidenden dritten Satz und teilweise sogar in der Verlängerung entschieden. Constantin bewies dabei starke Nerven, großen Kampfgeist und vorbildliche sportliche Fairness. Mit seinem neunten Platz sammelte er wertvolle Erfahrungen, die ihn auf seinem weiteren sportlichen Weg sicherlich stärken werden.

So sehen Sieger aus

Die Tischtennisabteilung der Turngemeinde Schwenningen gratuliert Theo und Constantin herzlich zu ihrem starken Auftreten und ihrem engagierten Einsatz beim Verbandsentscheid in Ringsheim. Beide dürfen stolz auf ihre Leistungen sein – schließlich gehören sie bereits jetzt zu den besten Nachwuchsspielern Baden-Württembergs.
Mit großer Spannung wird die weitere Entwicklung der beiden Talente verfolgt. Die Zuschauer dürfen sich schon heute auf viele weitere spannende Wettkämpfe und erfolgreiche Turniere freuen.

2 Tickets für den Verbandsentscheid

Ausgehend von dem Ortsentscheid in Deilingen nahmen die bestplatziertesten Schwenninger Minis Constantin, Niko, Anton, Theo, Philipp, Ilias und Filippos am 25.04.26 am Bezirksentscheid in Aldingen teil. Allgemein gibt es bei den Minis 6 Spielklassen: U13/U11/U9, jeweils Jungen und Mädchen. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl – besonders in den Mädchenklassen – wurden das Tunier in nur 2 Klassen spielt: U13+U11 Jungen und Mädchen und U9 Jungen und Mädchen.

Danach wurden die Platzierungen wieder den 6 eigentlichen Spielklassen zugeteilt. Hierbei ergaben sich folgende Platzierungen für unsere Minis auf den Treppchen: U13 Jungen 1. Platz Constantin, 2. Platz Elias, U9 1.Platz Theo, 2.Platz Filippos und 3. Platz Philipp. Die beiden Fotos zeigen die Teilnehmer der TG Schwennigen am Bezirksentscheid sowie die Erstplazierten der U9-Klasse inkl. der U9-Gesamt-Gewinnerin (Jungen+Mädchen) Hanna Sieger.

Die Erstplatzierten der Jungen-Klassen U13 und U9 Constantin und Theo vertreten die TG Schwenningen bei dem Verbandsentscheid in Ringsheim am 09.05.26.